Das Geheimnis ewigen Lebens

von Stefanie Reinberger, erschienen in Spektrum der Wissenschaft 8/2010, am 23.7.2010

 

Wissenschaftler haben den Schlüssel zum Jungbrunnen von Strudelwürmern gefunden - und damit ein wichtiges Werkzeug für die Stammzellforschung, die auch dem Menschen ungeahnte Möglichkeiten zur Erneuerung verheißt.

 

Planarien, zu Deutsch Strudelwürmer, sind schon merkwürdige Wesen. Wenige Millimeter bis Zentimeter groß, bevölkern sie Süßwasserbiotope aller Art, können sich geschlechtlich und ungeschlechtlich vermehren und sehen irgendwie ein bisschen ulkig aus: ein platter Körper, der an Nacktschnecken erinnert, der Kopf oft rautenförmig verbreitert, und die Pigmente der Sehorgane so angeordnet, dass es aussieht, als ob die Tierchen ein wenig schielen. Aber ausgerechnet diese seltsamen Zeitgenossen bringen etwas fertig, wovon Menschen nur träumen können. Planarien verfügen über eine schier unbegrenzte Regenerationsfähigkeit.

Egal, ob man sie köpft oder zerstückelt, spätestens zwei Wochen nach der rabiaten Behandlung ist aus jedem Teil ein neues Tier entstanden. Das macht die platten Wunderwürmer fast unsterblich. Einzige Bedingung für das Nachwachsen eines neuen Organismus: Das verbliebene Schnipselchen muss wenigstens 10 000 Zellen sowie ein intaktes Stück Haut enthalten. Eine ungewöhnliche Regenerationsfähigkeit zeigen zwar auch andere Tiere.

So lassen Hummer verloren gegangene Scheren nachwachsen...

 

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