Der Mann, der Licht ins Dunkel der Blackbox bringt

von Stefanie Reinberger, systembiologie.de Ausg. 3

 

Timm Schroeder ist rumgekommen – nicht nur auf dem Globus. Auch in den vielfältigen Methodenfeldern, die er für seine Arbeit benötigt, bewegt er sich wie ein Weltenbummler, der sich an vielen Orten wohl fühlen kann. Der gebürtige Südafrikaner ist hauptsächlich in Erlangen und München aufgewachsen. An beiden Orten hat er auch studiert. Seine Forscherkarriere brachte in später nach Boston, USA, an die Harvard Medical School, und immer wieder nach Japan. Mehrmals war er als Doktorand und als junger Postdoc in Kyoto, später nochmals für zwei Jahre in Kobe.

Das Land der aufgehenden Sonne scheint es ihm besonders angetan zu haben. Auch wenn er dort oftmals auf Zehenspitzen durchs Labor tippeln musste, weil ihm die vorgeschriebenen Sicherheitsschuhe zu klein waren und sich größere vor Ort nicht organisieren ließen. Vielleicht war es der Reiz des Fremden und des Neuen, der den Wissenschaftler in seinen Bann zog. "In Japan ist schon der Weg zur Arbeit ein Abenteuer – man kann Nichts lesen und muss sich auf die Hilfe anderer verlassen und darauf, dass schon alles irgendwie klappen wird," erinnert sich Schroeder, der die japanische Sprache immerhin soweit gelernt hat, dass er sich in den wichtigsten Lebensbereichen verständigen kann.

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